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Hydrangea

Hydrangea macrophylla , Hortensie,  Hortensien, Bauernhortensien, Gartenhortensie

Die Hortensie stammt aus der Familie der Steinbrechgewächse (Hydrangeaceae). Es handelt sich hierbei um einen Laub abwerfenden Strauch, der eine Höhe von 1,5 Meter und mehr erreicht. Von Mai bis Juli erscheinen bis zu 20 cm großen Blütenbälle die in rosa, rot, weiß und blau zu erhalten sind. Die Farbe der Blüte wird vom PH Wert des Bodens bestimmt. Ist das Substrat sauer erscheint eine bläuliche Blüte, hingegen bei alkalischen Boden verfärben sie sich rosa. Auf weiß blühende Sorten trifft das jedoch  nicht zu, sie blühen unabhängig vom PH Wert immer weiß. Will man die blaue Farbe beibehalten sollte dem Substrat  reichlich Torf beigemischt oder Rododendronerde verwendet werden, sowie nur mit kalkfreien Wasser gegossen werden.

Pflege:

Hortensien bevorzugen einen hellen Ort mit nicht zu starker Sonneneinstrahlung.

 Alle für das Freiland angebotenen Hortensien sind winterhart und können direkt, an einer geschützten Stelle in den Garten gepflanzt werden.  Nur Hydrangea macrophylla (Bauernhortensien) ist etwas empfindlicher, sie  kann  bei strengen Wintern etwas zurückfrieren. Als Kübelpflanze kultiviert muss sie im Herbst wieder ins Haus geholt und bei einer Temperatur von 4 bis 8 Grad überwintern werden. Zu dieser Zeit gießt man nur wenig, nur so, dass keine Ballentrockenheit entsteht.

Während der Wachstumszeit  brauchen  Hortensien viel Wasser, sie sind richtige „Wasserschlürfer“. Selbst bei nur kurzer Trockenheit welken die Blätter schnell, deshalb sollte das Substrat immer mäßig feucht gehalten werden. An heißen Tagen muss zweimal gegossen werden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit wirkt sich im Übrigen positiv auf das Wachstum aus.

Hortensien sollten nicht zurückgeschnitten werden, da bereits während der Blüte die Knospen für das nächste Jahr gebildet werden. Lediglich die  verblühten Blütenstände können  im Frühjahr direkt  über der nächsten Knospe entfernt werden, sonst wartet man im darauffolgenden Jahr auf die Blüte vergebens.

Ab März, wenn sich die ersten Neutriebe zeigen, kann die Pflanze alle 14 Tage mit Volldünger versorgt werden. Um eine Blaufärbung der Blüten beizubehalten muss ein spezieller  kalkarmer Dünger (Azeleendünger) verwendet werden.

Kleine Pflanzen topft man jährlich um, später in größeren Zeitabständen. Dafür verwendet man reichlich große Töpfe und nährstoffreiches Substrat.

Die Vermehrung ist relativ einfach und gelingt am besten im Frühjahr oder Sommer. Hierfür werden von der Mutterpflanze jüngeren Stecklinge abgetrennt. Diese werden bei einer Temperatur von 20 bis 25 Grad direkt in das Substrat (Blumenerde mit Sand gesteckt)  gesteckt. Um eine ausreichende Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten wird eine durchsichtige Plastiktüte  darüberstülpen.

              

          

        

 

 

 

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