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Nerium oleander Oleander
Der Oleander gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) und ist ein immergrüner, stark wachsender Stauch. Er kann bis zu 3 Meter hoch werden und verträgt leichten Frost von -3 bis -5 Grad. Es handelt sich um einen sehr blühwilligen Stauch. Durch seine unzähligen Zuchtformen findet man ihn in den verschiedensten Farben, mit einfachen oder gefüllten Blüten. Seine Blütezeit ist von Juli bis September. Pflege: Der Oleander liebt einen warmen und sonnigen Ort. Es handelt sich um einen sehr robusten Stauch, dem kalkhaltiges Wasser nichts ausmacht. Sein Wasserbedarf ist während der Wachstumszeit relativ hoch. Bei Wassermangel werden die untersten Blätter gelb und fallen schließlich ab. Zur Winterzeit braucht er einen kühlen Stand, optimal sind Temperaturen von 5 bis 10 Grad, dann darf er nur mehr sehr sparsam gegossen werden. Wird er wärmer überwintert muss er unbedingt hell stehen.
In der Regel benötigt der Oleander keinen Rückschnitt, querwachsende Triebe können entfernt werden. Wird er doch mal in Form geschnitten, weil er zu groß geworden ist, sollte dies nach der Blüte geschehen.
Beim Substrat ist der Oleander sehr anpassungsfähig, er bevorzugt jedoch nährstoffreiches, wasserdurchlässiges Substrat. Man kann die Pflanze während der Wachstumszeit alle 2 Wochen mit einer Volldüngerlösung versorgen. Die Vermehrung beim Oleander ist recht einfach. Es werden kräftige Triebspitzen (die keine Blüten besitzen) von der Mutterpflanze abgetrennt. Diese können sowohl direkt in die Erde gesteckt, als auch in ein Glas gefüllt mit Wasser gegeben werden, bis sich darin Wurzeln bilden. Sobald die Wurzeln 1 bis 2 Zentimeter lang sind, werden die Stecklinge eingetopft. Die Vermehrung geschieht am besten im Sommer.
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