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Trachycarpus fortunei Hanfpalme
Diese sehr robuste, winterharte Palme stammt aus Asien und ist dort bis in 2500m Höhe verbreitet. 10 Meter hohe Exemplare sind in ihrer Heimat keine Seltenheit. Sie besitzt einen schmalen, verfilzten Stamm, der sich nach oben hin verjüngt. Bei größeren Pflanzen erscheinen im Sommer kleine gelbliche Blüten. Die Hanfpalme ist leicht mit der Zwergpalme Chamaerops humilis zu verwechseln. Pflege: Trachycarpus fortunei gedeiht am besten an einem windgeschützten, sonnigen Platz. Halbschatten wird auch toleriert, dann wächst sie jedoch etwas langsamer. In den Sommermonaten sollte reichlich gegossen werden. Zur Winterzeit bei kühlen Temperaturen nur sehr sparsam. Sie sollte als Kübelpflanze auch im Winter draußen an einem geschützten Ort stehen, solange die Temperatur nicht unter -10 Grad sinkt. Im Garten eingepflanzt verträgt sie noch kühlerer Temperaturen. Kleine Exemplare sollen jedoch vor der Kälte geschützt werden, hierfür eignen sich Rohrmatten oder Flies, mit dem man den Stamm und den Wurzelbereich einpackt. Auch die Blätter sollten mit einem speziellen Schattierungsnetz vor der Wintersonne geschützt werden, um Blattverbrennungen zu vermeiden. Sinken die Temperaturen nicht mehr so stark ab, kann das Schattierungsnetz entfernt werden. Wird sie im Wintergarten oder als Zimmerpflanze überwintert sollten die Temperaturen auch dort sehr niedrig sein und erst wieder bei milden Temperaturen ins Freie gestellt werden. Als Substrat bevorzugt sie eine nährstoffreiche, lehmhaltige Erde. Umtopfen sollte man die Hanfpalme nur selten. Alle 3 bis 5 Jahre genügen, denn sie reagiert sehr empfindlich, wenn sie in ihrem Wachstum gestört wird. Am besten man lockert im Frühjahr nur die oberste Erdschicht auf und wechselt diese mit frischem Substrat aus. Hanfpalmen können durch Samen vermehrt werden, ist aber recht langwierig.
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