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Samen

generativen Vermehrung

Pflanzenanzucht durch Samen

Viele Pflanzen lassen sich durch  Samen selbst heranziehen.  Bei der Anzucht aus Samen ist jedoch  nicht garantiert, dass die Pflanze die identischen Merkmale der Mutterpflanze aufweist. Auch sind diese Pflanzen meist weniger blühfreudig, als bei einer Stecklingsvermehrung. Die Anzucht selbst kann sehr zeitaufwendig sein und man muss deshalb oft viel Geduld mitbringen. Die Keimdauer ist von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich und kann von nur wenigen Tagen bis einigen Monaten betragen. Bei der Auswahl von Samen  sollte man besonders Wert auf frisches, hochwertiges Saatgut legen. Alte Samen keimen nur schlecht!

Keimtest:

Man legt die Samen auf einem befeuchteten Küchenpapier und stellt dieses an einem warmen Ort. Das ganze muss gleichmäßig feucht gehalten  und die jeweilige Keimdauer abgewartet werden. So kann festgestellt werden ob das Saatgut überhaupt noch keimfähig ist.

Man unterscheidet zwischen Licht- und Dunkelkeimer, davon hängt es ab mit wieviel Erde das Saatgut abgedeckt wird. Bei Lichtkeimer  (z.B einige Kakteen) wird die Oberfläche nur etwas angedrückt oder nur ganz dünn mit Substrat bedeckt. Hingegen bei Dunkelkeimer wird eine Erdschicht von ca. 1 bis 2 cm aufgetragen. Dies hängt jedoch sehr von der Größe der Samen ab. Bei großen Samen muss die aufgetragene Erdschicht ca. das doppelte der Samengröße betragen.

Die Gefäße sollten am besten 5 bis 7 cm hoch sein und bis 2 cm  unter dem Rand mit Anzuchterde gefüllt werden. Geeignet ist eine  spezielle Anzuchterde aus dem Gartenmarkt oder man stellt das Substrat selbst her. Hierfür  nimmt man Torf und mischt diesen  in einem Verhältnis von 1:1 mit Quarzsand. Wichtig ist, dass das Substrat durchlässig, nährstoffarm und humosreich ist. 

Die Keimtemperatur kann sehr unterschiedlich sein und sollte deshalb der jeweiligen Pflanze angepasst werden. Generell wird jedoch ein warmer, nicht zu heißer Ort (18 bis 22 Grad) benötigt. Nach der Aussaat  muss für eine gleichmäßige Feuchtigkeit gesorgt werden. Das Substrat darf niemals austrocknen! Optimal sind Gewächshausbedingungen!

Haben sich Pflänzchen gebildet, können diese ausgelichtet oder pikiert und vorsichtig in neue Gefäße gepflanzt werden.

 

 

 

 

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