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Agave Agave americana
Beheimatet ist die Agave in Nord-, Mittel- und im nördlichen Südamerika und stammt aus der Familie der Agavengewächse (Agavaceae). Sie besitzt rosettenartige angeordnete, große fleischige Blätter. Mit den Jahren entwickeln sich diese sukkulenten Pflanzen zu stattlichen Exemplaren, die mit ihrer Blattpracht hervorstechen. Als Zimmerpflanze kultiviert bleibt sie jedoch meist kleiner. Pflege: Am besten kann sie sich an einem vollsonnigen Platz entfalten. Sie liebt Wärme und Sonne! Im Sommer sollte sie unbedingt ins Freie, dort gedeiht sie deutlich besser. Da es sich hier um eine frostempfindliche Pflanze handelt, muss sie vor den ersten Nachtfrosten wieder ins Haus geholt werden, um Kälteschäden zu vermeiden. Im Winter brauchen Agaven allerdings einen kühlen Platz, bei Temperaturen von 2 bis 10 Grad. Agaven haben die Fähigkeit reichlich Wasser in ihren dicken Blättern zu speichern und sollte daher generell sparsam gegossen, zur Winterzeit fast trocken gehalten werden. Bevor erneut gegossen wird, muss das Substrat antrocknen, denn permanent nasses Substrat führt mit Sicherheit zu Fäulnis. Die Pflanze ist dann nicht mehr zu retten. Die verschiedenen Arten sind in der Pflege ähnlich. Umgetopft wird nur, wenn die Pflanze das alte Gefäß vollkommen durchwurzelt hat. Am besten verwendet man einen flachen Tontopf. Ein Tontopf sollte deshalb bevorzugt werden, da dieser das Wasser leicht verdunsten lässt und so seltener Gießschäden entstehen. Als Substrat kann Kakteenerde oder Blumenerde, die mit reichlich Sand gestreckt ist, verwendet werden. Gedüngt wird während der Wachstumszeit 2 mal im Monat mit Kakteendünger. Achtung: An den Dornen, die an den Blatträndern und der Blattspitze sitzen, kann man sich leicht verletzen! Agaven können ein hohes Alter erreichen und bilden in dieser Zeit sehr viele Kindeln. Daher ist sie preisgünstig und sehr einfach zu vermehren.
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