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Ferocactus Ferocactus latispinus (Teufelszunge), Ferocactus hamatacanthus (Teufelsnadelkissen)
Diese Kakteenart stammt aus den südlichen Staaten der USA und Mexiko. In ihrer Heimat können sie ein Alter von mehr als 100 Jahre erreichen, dann sind sie auch keine Kugeln mehr, sondern mehrere Meter hohe Säulen. Es gibt ca. 35 Arten dieser Kugelkakteen mit meist kräftigen an den Enden hakenförmig gebogenen Dornen. Bei Zimmerkultur bleiben sie wesentlich kleiner, können bei richtiger Pflege jedoch immerhin einen Durchmesser bis zu 30 cm erreichen. F. latispius ist allerdings nur selten zur Entfaltung ihrer kleinen rötlichen Blüten zu bewegen, hingegen F. hamatacanthus ist ausgesprochen blühwillig und ihr Besitz ist meist eine echt Freude. Pflege: Der Ferocactus benötigt das ganze Jahr viel Sonnenlicht und sollte im Sommer einen regengeschützten Platz im Freien bekommen. Wenn er ganzjährig der Sonne ausgesetzt ist, bildet er schön gefärbte Dornen und je nach Art auch Blüten. Während der Wachstumsphase wird nur mäßig gegossen, vor der nächsten Wassergabe sollte das Substrat antrocknen. In der Ruhezeit von November bis Februar benötigt er praktisch kein Wasser. Man achte also nur darauf, dass das Substrat nicht vollständig vertrocknet. Vorsicht bei Winternässe, sie bewirkt mit Sicherheit tödliche Fäule am Wurzelhals. Die Ferocacteen bekommen während der Wachstumszeit eine spärliche Düngung im Abstand von ca. 4 Wochen. Der Dünger sollte Kalireich sein, ein spezieller Kakteendünger ist zu empfehlen. Bei der Temperatur gilt: im Sommer je wärmer desto besser, ab Oktober kühler bei 3 bis 10 Grad. Im Frühjahr kontrolliert man die Wurzelbildung der Kakteen. Nur wenn der Topf gut durchwurzelt ist wird in einem flachen Gefäß umgetopft. Man achte unbedingt darauf, dass das Gemisch locker und gut wasserdurchlässig ist. Die Ferokakteen bilden keine Seitentriebe daher werden sie aus Samen herangezogen, ist aber sehr zeitaufwändig.
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