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Aporocactus Schlangenkaktus, Peitschenkaktus
Er wächst in Gebieten bis zu 2500 m Höhe. Kein Wunder, dass er da nicht gerade verwöhnt ist und gilt daher durch seiner Anspruchslosigkeit als ein der besten Anfängerpflanzen für werdende Kakteenliebhaber. Im Volksmund wird er auch Schlangenkaktus oder Peitschenkaktus genannt. In seiner Heimat Mexiko hängen seine bedornten, fingerdicken Triebe bis zu einem Meter lang von Felsen und Bäumen herab. Die Blüten sind 6-7 cm lang und blühen je nach Temperatur 3-4 Tage. Sie sind trichterförmig, rosa bis rot gefärbt, öffnen sich tagsüber und schließen sich Nachts. Pflege: Der Schlangenkaktus benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und kann von Mai bis Oktober auch im Garten oder auf dem Balkon kultiviert werden. Pflegefehler, vor allem Lichtmangel lassen die Triebe dünn werden. Steht der Kaktus im Winter nicht hell und kühl genug, bilden sich keine Blüten. Die Wintertemperatur sollte 13 bis 18 C° betragen, zu dieser Zeit darf nur sehr sparsam gegossen werden. Allerdings sollte der Schlangenkaktus in der winterlichen Ruhephase nicht völlig trocken stehen. Schon bereits ab Februar stellt man den Schlangenkaktus wärmer. In der Wachstumszeit kann der Schlangenkaktus 2mal im Monat mit Kakteendünger versogt werden. · Umgetopft wird je nach Bedarf, ist aber sicherlich nicht jedes Jahr notwendig. Dafür sollte ein gut durchlässiges Substrat, wie z. B. Kakteenerde oder Blumenerde mit reichlich Sand gestreckt, verwendet werden. Der Schlangenkaktus lässt sich relativ einfach durch Stecklinge vermehren. Hierfür werden ca. 10 Zentimeter lange Triebspitzen von der Mutterpflanze entfernt. Schnittstelle antrocknen lassen und in Kakteenerde pflanzen, sodass sie ungefähr drei Zentimetern mit der Erde bedeckt sind. Der Standort für die Anzucht sollte hell, aber ohne pralle Sonne sein.
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