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Bougainvillea Bougainvillea glabra, Drillingsblume, Wunderblume ![]() Bougainvillea stammt aus Brasilien und ist heute im milden Mittelmeerraum sehr verbreitet. Dort sieht man sie oft als Strauch im Garten gepflanzt. Sie wird im Volksmund auch Drillingsblume und Wunderblume genannt. Es handelt sich um ein immergrünen Kletterstrauch, der je nach Art in den verschiedensten Farben blüht. Bei den sogenannten Blüten handelt es sich eigentlich um Hochblätter. Pflege: Bougainvilleen benötigen einen hellen bis vollsonnigen Platz, dass ist der Garant für eine reiche Blüte. Im Sommer stellt man sie am besten auf den Balkon oder an einer windgeschützten Stelle im Garten. Bougainvilleen stehen gerne warm, je wärmer der Sommer, desto besser! Wird sie im Zimmer kultiviert benötigt sie viel frische Luft. Bei drohendem Nachtfrost muss sie wieder ins Haus holen werden. Die Überwinterung erfolgt am besten kühl bis kalt, aber frostfrei. Meist führt dieser kühle Stand zu Blattfall, was durchaus normal ist. Daher empfiehlt sich ein Rückschnitt vor dem Einzug ins Winterquartier. Man kann sie aber auch vor Austriebsbeginn im zeitigen Frühling ( am besten Anfang Februar bis März), radikal zurückschneiden. Ungeschnitten bilden Bougainvilleen meterlange Triebe und blühen weniger. Im Frühjahr sollte man die Pflanze so früh als möglich ins Freie stellen, an geschützter, schattiger Stelle zum Eingewöhnen. Bougainvilleen werden zurückhaltend gewässert, da die Wurzeln keine ständig nasse Erde vertragen. Das Gießwasser sollte kalkfrei sein. Ab März, wenn sich die ersten Neutriebe zeigen. kann die Pflanze alle 14 Tage mit Volldünger versorgt werden. Bildet eine Bougainvillee zwar sattgrüne, gesunde Blätter und jede Menge Triebe, aber keine Blüten, ist oft ein zu groß gewähltes Pflanzengefäß die Ursache. Die Vermehrung erfolgt bei einer Bodentemperatur von 25 C° durch Kopfstecklinge von nicht verholzten Trieben. Bewurzelungspulver ist empfehlenswert.
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