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Dracaena Drachenbaum, Drachenlilie, Drazäne, Dracaena marginata
Dracaena stammt aus der Familie der Agavengewächs und ist von den Kanarischen Inseln bis nach Australien verbreitet. Sie bildet je nach Art und Sorte kleine Büsche oder auch Stämme. Im Volksmund wird sie auch Drachenbaum oder Drachenlilie genannt. Die weit verbreitete Dracaena marginata hat feine dunkelgrüne Blätter auf schlankem Stamm. Die Blattränder besitzen einen rostbraunen Streifen, es gibt auch roséfarbene Sorten. Pflege: Ein heller bis halbschattiger Platz ist für die Dracaena am besten geeignet. Direkte Sonneneinstrahlung sollte eher vermieden werden. In den Sommermonaten benötigt sie eine Temperatur um die 20 Grad, im Winter kann sie auch kühler stehen. Die 15 Grad sollten jedoch nicht unterschritten werden , um Kälteschäden zu vermeiden. In der Hauptwachstumszeit muss regelmäßig gegossen werden. Im Winter bei kühlerem Stand entsprechend weniger. Das Substrat sollte vor einer erneuten Wassergabe etwas antrocknen. Staunässe wird allgemein schlecht vertragen und kann zur Fäulnis der fleischigen Wurzeln führen. Braune Blattspitzen können bei Ballentrockenheit, Zugluft oder auch bei Überdüngen entstehen. Ist ein Drachenbaum zu groß geworden kann er im Frühjahr problemlos an einer beliebigen Stelle zurückgeschnitten werden. Der Stamm treibt dann kurz unterhalb der Schnittstelle wieder aus. Damit Stammstücke des Drachenbaumes nach dem Schnitt nicht zurücktrocknen, sollte man sie oben versiegeln. Die einfachste und schnellste Methode hierfür: abgeschnittene Teile kurz in heißes Wachs tauchen oder mit Siegelwachs betröpfeln. Kleine Pflanzen topft man jährlich in nur wenig größeren Pflanzengefäßen. Mit zunehmenden Alter in größeren Abständen. Dafür sollte nährstoffreiches Substrat verwendet werden. Die Vermehrung erfolgt durch Stamm- und Kopfsteckling bei 25 C° in einem Torf-Sand-Gemisch, am besten unter Folie im Frühjahr und Sommer an einem hellen Ort.
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